Der brotlose Künstler kennt’s: „etwas versemmeln“

Es gibt viele Künstler, sie trinken nur noch Wasser.
Brot, Semmeln, feste Nahrung bringen sie in eine andere Welt.
Der Künstler muss in seiner Welt bleiben und transpirieren.

Genie = 1% Inspiration + 99% Transpiration

Ich denke der Ausdruck „etwas versemmeln“ darf in der „brotlosen Kunst“ wörtlich genommen werden (Kennt das Freud, das Leben des Künstlers?).
Brot, Semmeln und feste Nahrung ist wie eine Belohnung, die ich mir wirklich nur nach getaner Arbeit erlauben kann. Esse ich in einem schöpferischen Prozess, so glaubt mein Körper, dass ich nichts mehr machen muss, Nahrung ist ja da, der Stress und Druck hört auf und ich werde bequem und brauchen Energie zum Verdauen, werde müde/schläfgrig. (Wir sind den Tieren manchmal ähnlicher als wir sein wollen.)
Fasten ist die Mühe, die wir uns zusätzlich machen müssen.
Der hungrige Mensch ist aktiv und lebendig.
… vieles hab ich schon versemmelt, am liebsten mit viel Butter und Honig.

… und ich glaube Milch gehört auch dazu (oder gar alle MoPro/ Molkereiprodukte?).

Durch Fasten wird wohl eine Mangel Situation simuliert, auf die die Natur entsprechend reagiert. Dann geht es auch nicht mehr um Fortpflanzung und Kraftreserven-anlegen, um den Nachwuchs zu versorgen, sondern erstmal ums Überleben (Stress, Aktion, Bewegung, Kampf). 

… zum Glück gibts Brezn. So krieg‘ ma’s ja dann doch irgendwie gebacken.

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